Rund ist die Welt

Dirk deGünther, Berlin

Vor fast 200 Jahren wurde das erste Fahrrad entwickelt – und bis heute wird es immer wieder neu erfunden. Wie zum Beispiel von Dirk deGünther, der seine Faszination für Fahrräder zum Beruf gemacht hat. Der Wahlberliner erschafft in seiner eigenen kleinen Manufaktur Räder, die so individuell sind, wie seine Kunden selbst. Verlassen die Velos seinen Laden, sind sie längst keine bloßen Fortbewegungsmittel mehr, sondern echte Kunstwerke.

dirk
Ein Mann, zwei Reifen – unendlich Ideen
HelloDirk deGünther

Erst Fahrrad fahren, dann laufen

Dirk deGünther sitzt inmitten seiner Fahrrad-Kunstwerke und wirkt rundum zufrieden. Alles passt hier zusammen: die kleine, liebevoll im englischen Stil eingerichtete Werkstatt, seine Erscheinung und die pure Begeisterung, die man ihm sofort anmerkt, als er zu erzählen beginnt. Dirk hat schon immer für Fahrräder gelebt, aber nicht immer von ihnen. Sein Vater hatte eine Fahrradwerkstatt, wodurch er mit den Zweirädern aufwuchs und schon immer daran herumschraubte. Seine Mutter erzählt, dass Dirk erst Fahrrad fahren und dann laufen konnte. Mit neun oder zehn Jahren besaß er bereits 10–15 Fahrräder. „Es ging nicht mehr ohne, man kannte mich nicht mehr ohne Fahrrad“, erinnert er sich lachend.
Dann wurde er erwachsen und seine Passion hatte erst mal Pause, denn Dirks Job als Marketing-Manager in Berlin nahm ihn voll und ganz in Beschlag. Die Arbeitszeiten bis vier Uhr nachts waren auf Dauer aber nichts für den Freigeist. Er nahm sich eine sechsjährige Auszeit, führte mit seiner Frau ein Modegeschäft und genoss einfach das Berliner Leben.

Rund ist die Welt. Es dreht und dreht sich immer weiter.

Dirk deGünther

Back to the bicycles

Das Fahrradfahren begleitete ihn eher nebenbei – bis er eines Tages ein altes Fahrrad im Gebüsch fand. Dirks Bastlerlust war sofort wieder geweckt und er machte aus dem rostigen Velo seinen neuen täglichen Begleiter. Er machte damit Berlins Straßen unsicher und wurde ständig angesprochen: woher er das Rad habe und woher man so eines bekommen könne. Das war der Beginn der „Deginder Cycle Manufaktur“ – des Fahrradladens, der Fahrrad-Träume Realität werden lässt.  Seitdem kreiert der Rad-Profi in seinen heiligen Hallen fahrende Untersätze auf zwei Rädern, die „velophile“ Menschen begeistern – und alle anderen zumindest staunen lassen. Es gibt fast nichts, was nicht geht. Sein momentan ausgefallenstes Werk ist ein beeindruckender Chopper mit Stierhörnern als Lenker.

100 % Originalität

Generell verarbeitet Dirk gerne Naturmaterialien für seine Räder: Leder und Holz kommen zum Beispiel bei Griffen oder Pedalen zum Einsatz. Er nimmt aber auch gerne Sonderwünsche an – oder besser gesagt: Er liebt sie. Dirk sieht in jedem Kunden eine besondere Persönlichkeit, die mit dem passenden Fahrrad unterstrichen werden sollte. Der Fahrrad-Designer zieht seinen Antrieb nicht nur aus der Leidenschaft für Fahrräder, sondern auch aus den Begegnungen mit interessanten Menschen. Und genau diese Dankbarkeit seiner Kunden ist es, die Dirk so sehr an seinem Beruf schätzt. So bringen ihm Kunden auch einfach mal einen selbstgemachten Kuchen vorbei – für Dirk ein Lohn, der mit Geld nicht aufzuwiegen ist: „Wenn jemand was Persönliches macht – etwas Schöneres gibt’s doch nicht.“

Herzlichen Glückwunsch, Markus!

Auf zwei Rädern ins Glück

Endlich war es soweit: Markus, der Gewinner unseres Preisausschreibens, konnte sein eigens für ihn angefertigtes Fahrrad in Berlin entgegen nehmen. Gemeinsam mit seinem Freund Björn war er bereits am Tag vorher aus Frankfurt angereist. In Dirk deGünthers Laden erwartete den bedingungslosen Fahrradfan, der jeden Tag die acht Kilometer zur Arbeit mit dem Rad zurücklegt, sein ganz persönliches Traumrad. Als Dirk dann das nach Markus Wünschen gebaute Rad präsentierte, kannte die Freude beim neuen Besitzer keine Grenzen mehr: Der überglückliche Gewinner konnte es kaum erwarten, sich mit seinem neuen Fahrrad auf den Weg zu machen.

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